Das Projekt „FamIntegra – Orientierung geben. Perspektiven öffnen. Zukunft gestalten.“

Ziel des Projekts ist es, diese Frauen durch niedrigschwellige Erstorientierung, Empowerment, praxisnahe Informationen und communitybasierte Unterstützung bei ihrer beruflichen Orientierung und Entscheidungsfindung zu stärken. Ein zentrales Element des Projekts ist der Aufbau eines Multiplikatorinnen-Modells. Im Rahmen des Projekts werden ca. 15 Multiplikatorinnen aus lokalen ukrainischen Communitys ausgewählt, qualifiziert und begleitet. Diese Multiplikatorinnen fungieren als niedrigschwellige Ansprechpartnerinnen für Frauen vor Ort, geben Informationen weiter und bauen Brücken zu bestehenden Beratungs-, Ausbildungs- und Arbeitsmarktstrukturen.

Das Projekt richtet sich vor allem an geflüchtete Frauen aus der Ukraine, insbesondere alleinerziehende Mütter, sowie an junge Frauen mit ukrainischer Einwanderungsgeschichte, die sich im Übergang von Schule zu Ausbildung, Berufsschule oder Arbeitsmarkt befinden.

Projektstruktur

Die Multiplikatorinnen werden:
  • Frauen in ihren Städten und Regionen erreichen und zusammenbringen,
  • niedrigschwellige Informations- und Orientierungsangebote vor Ort unterstützen,
  • Wissen zu Ausbildung, Beruf, Bewerbung, Arbeitskultur und Rechten in Deutschland weitergeben,
  • lokale Kontakte zu Beratungsstellen, Bildungseinrichtungen, Arbeitgebern und Community-Strukturen stärken,
  • zur Sichtbarkeit erfolgreicher Bildungs- und Berufswege von Frauen beitragen.
Die Inhalte des Projekts umfassen:
  • Kompetenzen erkennen und berufliche Perspektiven entwickeln,
  • Orientierung im deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarktsystem,
  • Ausbildung, Berufsschule und Übergänge für junge Frauen,
  • Bewerbung, Vorstellungsgespräche und Arbeitskultur in Deutschland,
  • Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis,
  • digitale Orientierung und KI-gestützte Informationswege,
  • Vereinbarkeit von Familie, Care-Arbeit und beruflicher Entwicklung.
Die Teilnahme ermöglicht:
  • ihre eigene Rolle als vertrauensvolle Ansprechpartnerinnen in der Community zu stärken,
  • Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung beim Zugang zu Ausbildung und Arbeitsmarkt zu unterstützen,
  • lokale Netzwerke mit Arbeitgebern, Bildungs- und Beratungseinrichtungen auszubauen,
  • praktische Erfahrungen in der communitybasierten Erstorientierung zu sammeln,
  • Teil eines bundesweit übertragbaren Modellprojekts zu werden.

Unser Team

Katharina Sheladonov

Projektleiterin

Max Gede

Creative Direction & Öffentlichkeitsarbeit

Anastasiia Sliepukhina

Projektkoordination